Xen-kernel und HP NC523SFP 10Gb 2-port Server Adapter

hardware
german

#1

Hallo zusammen,
ich habe hier folgendes Szenario:

ein HP DL 360 G6 mit zwei bnx2 1Gb Ethernet (funktionieren) und eine NC523SFP mit zwei 10Gb SFP+ Ports
Boote ich den 3.2.0-ucs31-amd64 Kernel ohne Xen funktionieren die 10Gb Ports, boote ich den selben Kernel mit Xen habe ich zwar einen physikalischen Link (Anzeige an Karte und Switch) aber er baut keine Verbindung auf. ethtool meldet keinen Link

        Settings for eth2:
        Supported ports: [ TP FIBRE ]
        Supported link modes:   10000baseT/Full 
        Supported pause frame use: No
        Supports auto-negotiation: No
        Advertised link modes:  10000baseT/Full 
        Advertised pause frame use: No
        Advertised auto-negotiation: No
        Speed: 10000Mb/s
        Duplex: Full
        Port: FIBRE
        PHYAD: 0
        Transceiver: external
        Auto-negotiation: off
        Supports Wake-on: g
        Wake-on: g
        Current message level: 0x00000000 (0)
                               
        Link detected: no

lspci :

07:00.0 Ethernet controller [0200]: QLogic Corp. cLOM8214 1/10GbE Controller [1077:8020] (rev 54)
        Subsystem: Hewlett-Packard Company NC523SFP 10Gb 2-port Server Adapter [103c:3733]
        Kernel driver in use: qlcnic
07:00.1 Ethernet controller [0200]: QLogic Corp. cLOM8214 1/10GbE Controller [1077:8020] (rev 54)
        Subsystem: Hewlett-Packard Company NC523SFP 10Gb 2-port Server Adapter [103c:3733]
        Kernel driver in use: qlcnic

lsmod:

...
qlcnic                104567  0
...

In eine bridge scheint die Schnittstelle nicht eingebunden:

brctl show
bridge name     bridge id               STP enabled     interfaces
tmpbridge               8000.000000000000       no

Bin erstmal mit meinem Latein am ende, bin für Ratschläge dankbar.

Grüße
Gerd


#2

Hallo!

haben Sie die geladenen Module (lsmod) bereits zwischen den gebooteten Kerneln verglichen?
Ein paar vergleichende Ausgaben könnten hier generell helfen das Verhalten näher einzugrenzen.
Hierzu würde ich vorschlagen, dass Sie Ihre bisherigen Analysen einmal zwischen beiden gebooteten Kerneln vergleichen. Zusätzlich könnte dmesg bzw. die Datei /var/log/daemon.log interessant sein.

Mit freundlichen Grüßen,
Tim Petersen


#3

Noch ein kurzer Nachtrag:
gestern wurde UCS 3.2 veröffentlicht. Dieses Release enthält unter anderem einen neuen Kernel (3.10.15):
Univention Corporate Server 3.2 veröffentlicht

Es bietet sich daher zusätzlich an, das Verhalten auch mit der aktuellen Version zu testen.

Mit freundlichen Grüßen,
Tim Petersen


#4

Hallo Herr Petersen,
momentan betreiben wir den Server mit besagter NIC ohne xen.
Wenn die Infrastruktur soweit steht werde ich nochmal unter plain debian testen, da ich vermute, dass es sich nicht um ein UCS spezifisches Problem handelt.

besten Dank
Gerd


#5

Kernel 3.10.0-ucs43-amd64 zeigt das selbe Verhalten.

Grüße


#6

Hallo,

was gibt es denn konkret für Unterschiede im Systemverhalten?

[ul]
[li] sieht man beim Systemstart unterschiedliche Meldungen betreffs der erkannten Hardware (Netzwerk-Karten, Firmware)? (dmesg)[/li]
[li] was kommt heraus bei einem Vergleich der geladenen Module (lsmod)[/li]
[li] gibt es Unterschiede in der resultierenden Netzwerk-Konfiguration (ifconfig -a)[/li][/ul]

viele Grüße
Frank Greif.


#7

Hallo Herr Greif,
das ist das Seltsame, es waren keinerlei Unterschiede erkennbar.
Ich habe gerade kein Vergleichssystem greifbar aber aus der Erinnerung war der einzige Unterschied die Ausgabe von ethtool:

mit xen-kernel

    Link detected: no

ohne xen:

    Link detected: yes