Upgrade auf PostgreSQL 8.4

german

#1

Hallo,

ich möüßte bei Gelegenheit auch mal auf PostgreSQL 8.4 upgraden. Als ich das damals im Zuge des Upgrades auf UCS 3 nach dieser Anleitung probiert habe, gab es leider anschließend Probleme mit dem Softwaremonitor. Da dieser glaub ich auch der einzige Nutzer von PostgreSQL ist, würde ich beim nächsten mal lieber auf eine Datenmigration verzichten und die Daten lieber neu erstellen lassen. Wie muß ich dabei vorgehen?

Grüße
SirTux


#2

Moin,

die verlinkte Anleitung sieht aus, als könnte nach dem Upgrade eventuell die Portnummer der 8.4 nicht mehr stimmen. Ich würde es trotzdem erneut probieren und die Probleme hier besprechen, falls sie erneut auftreten sollten.

Generell ist der Software Monitor eine optionale Komponente. Das bedeutet, wenn Sie wirklich das Ganze von vorne aufsetzen wollen, dann sieht das Vorgehen warhscheinlich wie folgt aus:

[ul][li]Sicherstellen, dass wirklich nur der Software Monitor PostgreSQL 8.3 benutzt[/li]
[li]Das Software Monitoring deinstallieren[/li]
[li]PostgreSQL 8.3 deinstallieren[/li]
[li]Software Monitoring installieren (hierbei sollte die neuere Version von PostgreSQL installiert werden)[/li]
[li]Die Server vom Monitoring erneut scannen lassen. Dazu dient der Befehl univention-pkgdb-scan, den Sie manuell auf jedem Server ausführen müssen.[/li][/ul]


#3

Ok ich werds dann doch erstmal mit dem offiziellen Weg probieren. Den anderen kann ich ja notfalls immer noch nehmen, falls es Probleme gibt.


#4

Wie mache ich das eigentlich? Wo gibts denn das Admin-Paßwort? Ich finde nur die Datei /etc/postgresql/pkgdb.secret.


#5

Bei einer Standardinstallation von PostgreSQL benötigt man kein Admin-Kennwort, da der Linux-User »postgres« normalerweise ohne Passwort auf jede Datenbank drauf darf. Sprich mit einem »su - postgres -c “psql template1”« sollte man eigentlich immer eine Verbindung bekommen. Falls Sie’s genau wissen wollen: das ist der Eintrag »local all postgres ident« aus »/etc/postgresql/8.4/main/pg_hba.conf«.

Dort dann mal »\l« eingeben. Das zeigt die vorhandenen Datenbanken an. Die Datenbanken »template0« und »template1« sind System-Datenbanken, die immer da sind und für die Neuinstallation getrost ignoriert werden können.


#6

Hier die Ausgabe:

template1=# \l
        Liste der Datenbanken
   Name    | Eigentümer | Kodierung 
-----------+-------------+-----------
 horde     | postgres    | SQL_ASCII
 pkgdb     | postgres    | UTF8
 postgres  | postgres    | SQL_ASCII
 template0 | postgres    | SQL_ASCII
 template1 | postgres    | SQL_ASCII
(5 Zeilen)

Horde wird allerdings nicht mehr verwendet. Also ist wohl pkgdb aktuell der einzige Dienst, der PostgreSQL verwendet.


#7

Na da hab ich mir wohl unnötig Sorgen gemacht. Diesmal lief das Upgrade anhand der Anleitung einwandfrei durch.

EDIT: Danke übrigens :slight_smile: