UCS 2.2 auf Virtio Blockdevices (KVM)

virtualization
german

#1

Guten Abend,

ich versuche gerade, eine UCS 2.2 Installation auf meinem KVM Host durchzuführen. Ich verwende sowohl Virtio Blockdevices, als auch Virtio Network Interfaces.
Standardmaessig sind die dafuer noetigen Kernelmodule (virtio, virtio_net, virtio_balloon, virtio_blk) im Installer zwar nicht waehlbar, aber per Bootparameter loadmodules=… ladbar.
Die Module werden erfolgreich geladen, und der Partitionierungsdialog zeigt mir auch bspw. /dev/vda an… Allerdings kann keine Groesse ermittelt werden, und ich kann keine Partitionen anlegen.
Der UCS Installer weiss anscheinend nichts mit vda anzufangen :slight_smile:

Ist hier evtl. jemand unter uns, der schon Erfahrungen mit UCS als (teilweise) paravirtualisierter KVM Gast gesammelt hat, oder eine ausreichend lebhafte Fantasie fuer ein Workaround hat? :>

Nachtrag: Der verwendete Kernel ist natuerlich ein 2.6.26 (Versionen davor haben afaik keine Unterstuetzung fuer Virtio)

Gruesse,

m00


#2

Hallo,

funktioniert die Installation wenn die Partitionierung von Hand auf der Konsole durchgeführt wird ?
Dazu kann aus dem Installer heraus mit “ALT + F2” auf eine Konsole gewechselt werden und mit dem Programm fdisk die Festplatten partitioniert werden. Stehen die Platten nach einem erneuten Start des Installers dann zur Verfügung ?

Mit freundlichen Grüssen
Tobias Scherer


#3

Hallo,

das habe ich gestern auch schon probiert… Leider erkennt fdisk das Volume auch nicht. Komischerweise existiert /dev/vda auch nicht. Der Installer zeigt vda jedoch an.

Uebrigens… Es handelt sich hierbei um ein auf dem Hostsystem durch LVM verwaltetes Storage.

Wenn’s momentan nicht supported ist, muss ich halt auf das IDE, oder SCSI Subsystem ausweichen. Aber es waere wegen der Performance schon nett :wink:

Gruss,

m00


#4

Okay… Anscheinend kann nur der installer nicht damit umgehen. :<

Ich habe der VM nun ein IDE Device gegeben, UCS installiert, die menu.lst und fstab angepasst, die VM runtergefahren, der VM das selbe BD als virtio Device verpasst, und nun laeuft es.

Ist der am Ende installierte Kernel ein anderer, als der, der fuer die Installation verwendet wird?
Das wuerde einiges erklaeren…


#5

Hallo,

der installierte Kernel ist dergleiche wie im Installer. Der Unterschied ist, dass im Installer kein udev verwendet wird.
Später auf dem System wird udev verwendet.

Mit freundlichen Grüssen
Tobias Scherer