Thin Client als "Xterminal" mit UCS als Terminal Server?

german

#1

Hallo!

Ich habe hier eine ziemlich kleine Umgebung: 1 Server, 2 Thin Clients, 2 Notebooks. Mit UCS 2.4 war es möglich (ich meine sogar default), dass die Thin Clients als Xterminals funktionieren und die Session auf dem Server lief.

Nun spiele ich gerade mal mit UCS 3.1-1 und UCC 1.0 rum. Und da geht das wohl nicht mehr so ohne weiteres? Im Wiki ist nur ein Beispiel für Windows Terminal Server und die entsprechende Stelle im UCC-Handbuch interpretiere ich so, dass ich einen UCC Desktop-Client haben muss, der dann wiederum als Terminal Server für die Thin Clients dient.

Am liebsten hätte ich meine beiden (diskless) Thin Clients einfach nur als XTerminal für eine KDE-Session benutzt. Weil die weder Platte noch Flash-Karte o. ä. drin haben, wäre mir da am liebsten ein Boot im Live-Modus und dann eben ein Login auf dem Terminalserver.

Im “schlimmsten” Fall muss ich wohl Flash-Karten in die Thin Clients stecken und sie zu Desktop Clients umdeklarieren, damit ich darauf KDE nutzen kann. Das LXDE des Thin Client Images ist mir “zu wenig” :slight_smile: Das ist allemal weniger Aufwand (und auch weniger Kosten), als zusätzlich einen UCC mit Desktop Image als Terminal Server hier hin zu stellen.

Danke für Ideen und Hinweise.

Grüße aus München
wolfgang


Java virtualisieren / Java-Terminalserver
#2

Hallo,

für einen UCC Terminal Server ist immer ein separates System notwendig da die Installation dann, wie auch der UCC Client, auf Ubuntu basiert.
Generell können Sie auch ein UCC Desktop-Image per PXE als Live-System starten. Da das Image dann aber nicht gejoint ist, ist eine Anmeldung an der Domäne nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Janis Meybohm


#3

Hallo!

Ach stimmt, da hätte ich auch selber drauf kommen können. Danke für die Klarstellung :slight_smile:

wolfgang stief


#4

Hallo!

“Interpretieren” trifft die Qualität des UCC-Handbuchs ganz gut. Bisweilen ist es auch ein Spekulieren und Rätselraten. Ich versuche hier dasselbe wie Wolfgang, aber die Anleitung in Kapitel 9 des Handbuchs zur Installation der UCC Terminal-Dienste ist alles andere als erhellend.
Habe hier ein UCC-System als Member-Server mit allen Images installiert. Als nächstes soll das Paket “univention-ucc-application-server” installiert werden. Es ist aber weder in den Repos des UCS noch des UCC vorhanden. Denn die UCC-Repos sind offenbar nur im Desktop-Image eingebunden. Wenn ich das auf einem dritten System ausrolle, sehe ich aber keine Möglichkeit, Software nachzuinstallieren. Dazu bräuchte ich zumindest ein root Passwort, welches sich aber nicht erstellen lässt.
Leute, kryptischer geht’s nimmer! Wie wär’s denn mal mit einer vernünftigen Schritt-für-Schritt-Anleitung? Von mir aus auch auf Englisch.

Gruß

Ralph


#5

Hallo Ralph!

[quote=“swimmer”]Dazu bräuchte ich zumindest ein root Passwort, welches sich aber nicht erstellen lässt.
Leute, kryptischer geht’s nimmer! Wie wär’s denn mal mit einer vernünftigen Schritt-für-Schritt-Anleitung? Von mir aus auch auf Englisch.[/quote]

Lt. Handbuch lässt sich das Root-Passwort eines Image als Option beim Herunterladen des Image einstellen. Jedenfalls ist das meine Interpretation. Nachzulesen hier: http://docs.univention.de/ucc-manual-1.0.html#installation:imagemanagement. Selbst probiert habe ich das noch nicht.

wolfgang


#6

Hallo,

[quote=“swimmer”]Habe hier ein UCC-System als Member-Server mit allen Images installiert. Als nächstes soll das Paket “univention-ucc-application-server” installiert werden. Es ist aber weder in den Repos des UCS noch des UCC vorhanden.[/quote]wie beschrieben wird der UCC Terminal Server ebenfalls mit dem UCC Desktop-Image installiert. Die beiden “Rollen” unterscheiden sich hier lediglich durch die Ausrichtung bzw. die Installation des Pakets “univention-ucc-application-server” welches im UCC-Repository zu finden ist.[quote=“UCC manual”]The UCC standard desktop is based on KDE Plasma and can also be provided for thin clients as a terminal server.

As a terminal server, a UCC system is setup with the standard desktop image. Then the univention-ucc-application-server package is installed and univention-run-join-scripts must be run. UCC terminal servers are registered as a service in the UCS management system.[/quote]

Das ist so korrekt. Da sich die Basis-Software von UCS und UCC unterscheidet, können UCC Pakete nicht auf UCS und UCS Pakete nicht auf UCC installiert werden. Das Root-Passwort des Images wird, wie von w.stief beschrieben beim beim Download (per ucc-image-download oder über die Installation des Pakets ucc-desktop-image) auf das Root-Passwort des UCC-Servers gesetzt. Wenn Sie das Image manuell heruntergeladen haben, ist das Root-Passwort des Images “univention”.
Nachträglich kann das Root Passwort in den Images mit dem Befehl ucc-image-root-password gesetzt werden (hierzu werden wir auch einen Hinweis in die Dokumentation aufnehmen).

Mit freundlichen Grüßen
Janis Meybohm


#7

Hallo,

vielleicht können Sie das noch etwas präzisieren.

[quote=“Meybohm”]
wie beschrieben wird der UCC Terminal Server ebenfalls mit dem UCC Desktop-Image installiert. Die beiden “Rollen” unterscheiden sich hier lediglich durch die Ausrichtung bzw. die Installation des Pakets “univention-ucc-application-server” welches im UCC-Repository zu finden ist.[quote=“UCC manual”]The UCC standard desktop is based on KDE Plasma and can also be provided for thin clients as a terminal server.[/quote][/quote]
Ich habe das UCC Desktop-Image von der iso-Datei in eine Xen VM installiert. Dabei wird aber offenbar wiederum nur das Image auf der Platte der VM abgelegt, ohne Boot-Dateien. Die VM lässt sich jedenfalls mit pygrub nicht hochfahren, sondern lediglich über die angebundene iso-Datei mit HVM. Eine performante VM bekomme ich so nicht. Was mache ich da falsch? Wie ist die Installation als Terminal-Server genau gedacht?

Gruß - swimmer


#8

Hallo,

[quote=“swimmer”] Wie ist die Installation als Terminal-Server genau gedacht?[/quote]ich habe das in Ihrem neuen Beitrag UCC Terminalserver in Xen Domu beantwortet.

Mit freundlichen Grüßen
Janis Meybohm