Setup ohne /boot und mit IP

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ip

#1

Hallo,

ich hätte mal zwei allgemeine Fragen zum Setup-Prozess. Vielleicht sell ich mich ja auch nur zu dumm an :slight_smile:

Ich bin ein Freund des manuellen Setups der Platten, XFS und LVM. Bis jetzt ist mir aber kein reines LVM-XFS-Setup, so, wie ich meine Debians sonst aufsetzte, geglückt. Ich habe nur bootfähige System mit einem /boot auf eine Partition und mit EXT4 hin bekommen. Bei meinen normalen Setups ist /boot sei Jahren Teil des XFS-/ da Grub schon ewig von XFS booten kann. Wie bekomme ich das beim UCS hin?

Was ich auch nicht schaffe ist dem System beim Setup eine IP-Adresse zu geben. Ich bleibe immer wieder im DHCP hängen. Gibt es einen einfachen Weg beim Setup eine IP(v4 und v6 …) Adresse so wie das restliche Netzwerksetup mit zu geben?

TIA
Matthias


#2

Moin,

Wenn Sie von der DVD booten, so müssen Sie im Boot-Menü »Start with manual network settings« auswählen. Anschließend werden Sie während der Installation nach den Konfigurationsparametern fürs Netzwerk gefragt — IP-Adresse, DNS-Server, Gateway, Hostname etc.

Gruß
mosu


#3

Hey nochmals,

Das Problem kann ich nachstellen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieser Debian-Bug hier genau das Problem beschreibt. Ich sehe zwei Möglichkeiten:

  1. /boot doch auf eine separate Partition mit ext[24] legen
  2. Auf UCS 4.3 warten, bei dem die Basis von Debian 8 Jessie auf Debian 9 Stretch umgestellt wird (der Bug soll in grub-Version 2.02~beta2-30 gefixt worden sein; in UCS/Debian 8 ist nur 2.02~beta2-22 enthalten

UCS 4.3 soll im März herauskommen. Daher und auch weil separate Partition keine wirklich relevanten Nachteile hat, rate ich jedoch zu 1.

Gruß
mosu


#4

Danke, das nächste mal LESE ich das Bootmenü mal :slight_smile:

Das mit der Bootpartion ist ein Stück weit Geschmackssache … ich mag es nicht, da - warum auch immer - alte Kernel dazu neigen liegen gelassen zu werden und man gerade bei Debian immer manuell ran muss. Ubuntu setzte die ja wenigstens auf “überflüssig” und man kann die dann mit “autoremove” entfernen. So ein voll laufende “boot” macht früher oder später keinen Spass.

Interessanter weise hatte ich das Problem bei Debian 8 nie.


#5

Ich hab’s mit Debian 8 nie probiert, sondern bin jetzt nur nach dem gegangen, was ich im Bugreport gelesen hab. Ergab für mich in Summe ein stimmiges Bild.