OPSI und UCS

german

#1

Hallo,

ich plane gerade unsere neue Netzwerkstruktur unseres Unternehmens und dabei möchte ich den aktuellen UCS Server einsetzen. Zusätzlich möchte ich als Softwareverteilung OPSI verwenden.
Nun bin ich mir nicht sicher ob es ratsam ist OPSI unter UCS zu installieren oder auf einem eigenen Server. Mich interessieren vor allem Vor/Nachteile bzw. unterschiede im jeweiligen Szenario und ob es nach wie vor Probleme mit OPSI und dem aktuellen UCS 3.2 gibt. Vielleicht gibt es hier ja erfahrungswerte einiger User.

Wir sind ein klein/mittelgroßes Unternehmen mit in etwa 60 Clients und einigen Servern an unserer Zentrale sowie einigen (um die 60) Server in unserem externen Rechenzentrum. Die Server im RZ möchte ich im ersten Schritt eigentlich nicht über OPSI ausrollen, sondern lediglich die Clients (vorwiegend Win7pro 64bit).
Zusätzlich möchte ich als neue Maillösung Zarafa benutzen und als Clientlösung MS Outlook 2013 sofern dies wichtig sein sollte.

Ein UCS Testserver mit Zarafa besteht bereits und mit OPSI hab ich vor ca. 2 Jahren schon ein wenig Erfahrung gesammelt, allerdings noch als Standalone Server, der dann aber leider nie in den LIVE Betrieb ging.
Nun bin ich durch UCS wieder über OPSI “gestolpert” und möchte dies jetzt durchziehen und einsetzen.

Würde mich freuen einige Erfahrungen oder Empfehlungen zu bekommen.

Liebe Grüße aus Österreich,
Michael Putzinger


#2

Ich weiß, dass einige unserer Kunden UCS in Verbindung mit OPSI einsetzen und es auch direkt auf UCS installieren. Meines Wissens ist eine Integration im App Center auch für die nahe Zukunft geplant.


#3

Hallo,

aus meiner Sicht steht einem Betrieb von OPSI in einer UCS-Umgebung nichts im Weg. Ich würde hier aber aufgrund der Aufgabentrennung OPSI nicht auf dem Master installieren, sondern in einer separaten Maschine. Vor allem in Kombination mit UCS3.x haben sich Änderungen ergeben - siehe OPSI Getting Startet, 3.1.3.2.

Wir setzten OPSi in verschiedenen Umgebungen ein, beispielsweise in Kombination in
[] einer Linux/ Samba3/ LDAP Umgebung
[
] einer reinen Windows AD-Domäne [2008R2]
[*] einer UCS/ Samba4/ LDAP Umgebung

allerdings jeweils unter Debian-Linux. Eine (vollständige) Integration in die UCS-Konfiguration war bisher nicht erforderlich. Gerade in AD basierten Umgebungen können Gruppen und Benutzer nicht den selben Namen tragen - dieses ist für den Benutzer pcpatch und die Gruppe pcpatch relevant. OPSI Getting Startet geht darauf in Verbindung mit dem UCS 3.x ein.

Das OPSI Getting Started (https://download.uib.de/opsi_stable/doc/opsi-getting-started-stable-de.pdf) liefert hier gute Hinweise für die Installation. Ist bereits ein DHCP-Server vorhanden, dann darf der vom OPSI nicht (mit-) installiert werden. Einige DHCP-Einstellungen (TFTP, …) müssen dann von Hand im vorhandenen DHCP-Server nachgepflegt werden - wobei TFTP nur für eine Netzinstallation interessant ist.

Siehe auch:
http://www.admin-magazin.de/Das-Heft/2009/03/Automatische-Softwareverteilung-und-installation-loesen-den-Turnschuhsupport-ab
https://download.uib.de/opsi_stable/doc/opsi-getting-started-stable-de.pdf