UCS-Lizenzierung: Zarafa Adressen und virt. Postfächer?

german

#1

Hallo Zusammen,

einmal eine Prinzipielle Frage:
Brauche ich für jeden Zarafa-Benutzer eine UCS-Lizenz?

Ich brauche für verschiedene Zwecke mehrere “Virtuelle Mailboxen” an denen Sich zwar kein Benutzer anmelden können soll, aber deren Inhalt für die anderen “Echten Benutzer” freigegeben werden soll.
Und eine weitere Mailbox deren Inhalt in einen Public Folder fließen soll.
Alle Meine Anforderungen klappen ohne Probleme, sofern ich einen Benuter anlege, der auch Mitglied der POSIX-Gruppe ist. Wenn ich dann von Zarafa-User auf Zarafa Shared Store umstelle, dann funktioniert die anmeldung in Zarafa wie erwarten nicht mehr und die Lizenz von Zarafa wird auch nicht heruntergezähl. ABER Meine UCS LIzenz schon.

Erstelle ich einen Benutzer, der nur “Simple Authentication”, Mail und Contact hat, dann erkennt Zarafa den User nicht, obwohl ich Ihn als Zarafa erstellt habe.

Nun meine Frage: Wie kann ich mehrere Mailboxen und Virtuelle Adressen anlegen ohne gleich für jede Adresse eine UCS Lizenz kaufen zu müssen?
GIbt es da eine Möglichkeit, dass Simple-Auth-User die auch Zarafa User sind, Zarafa auch verwenden können?

Danke und Viele Grüße
Michael


#2

Hallo,

Die LDAP-Integration von Zarafa geht laut Dokumentation allgemein davon aus, dass eine Mailbox nur für Objekte der Klasse “posixAccount” erstellt wird. Das gilt somit auch für “Shared Store” Mailboxen.

Sie finden diese Einstellung in /etc/zarafa/ldap.cfg beim Attribut “ldap_user_type_attribute_value”.

Aus meiner Sicht haben Sie jetzt 2 Möglichkeiten:

  1. Sie ändern auf eigenes Risiko und nach sorgfältigen Tests auf einem nicht produktiven System das genannte Attribut auf eine andere Objektklasse. Dauerhaft natürlich nur im Template und ggf. unter Verlust des Supportanspruchs.
  2. Sie klären über den für Sie zutreffenden Vertriebskanal, ob es möglich ist, für diese Postfächer zusätzliche UCS-Lizenzen kostenfrei zu bekommen.

Viele Grüße,
Dirk Ahrnke


#3

Ich weiß nicht ob es in diesem Fall ein gangbarer Weg ist aber wie wäre es denn nach Rechnern und nicht nach Benutzern zu lizensieren?