Wir haben einen MS AD integrierten UCS 4.1.1, über welchen wir Netzwerkshares zur Verfügung stellen wollen.
Zugriffsberechtigungen einzelner MS AD Benutzer werden für die MS Fileserver per MS AD Gruppenmitgliedschaft geregelt.
Diese wollen wir auch auf dem UCS nutzen.
Für die Grundlegende Bereitstellung funktioniert dies auch und die Zugriffsberechtigungen sind für die Mitglieder der Gruppe korrekt.
Allerdings können wir keine Berechtigungen für weitere MS AD Gruppe(n) dem Share hinzufügen.
IST-Situation
Allgemein -> Name : Firmeninformationen
Allgemein -> Besitzer des Wurzelvz. : root
Allgemein -> Besitzergruppe des Wurzelvz. : marketing-schreiben (MS AD Gruppe)
Allgemein -> Dateiberechtigungen des Wurzelvz. : Lesen / Schreiben / Zugriff für o.g. Benutzer und Gruppe
SOLL-Situation
Zusätzlich sollen alle MS AD Benutzer der Gruppe “marketing-lesen” ausschließlich lesenden Zugriff auf das Share haben.
Im Bereich “Erweiterte Einstellungen” des Shares haben wir bereits erfolglos versucht weitere MS AD Gruppen mit “nur lesen” Berechtigungen in verschiedenen Konstellationen dem Share hinzuzufügen.
Der bzw. die genutzten MS AD Benutzer konnten erfolgreich auf der UCS Konsole mit "id " aufgelöst werden und verfügten über die notwendigen MS AD Gruppenzugehörigkeiten für lesenden Zugriff.
Das Share lässt sich (logischer Weise) auch nicht ein zweites Mal definieren mit einer anderen MS AD Benutzer / Gruppen Zuordnung im Bereich “Allgemein”.
Auch das Handbuch Kapitel 11.2. “Verwaltung von Freigaben in UMC” hat uns bei der Frage wie weitere MS AD Gruppen / Benutzer einem Share hinzugefügt werden können, nicht weiter geholfen.
Wie können wir Shares per UCS Samba bereit stellen, die den Anforderungen der “SOLL-Situation” entsprechen?
Danke für die schnelle Antwort.
Das Ganze mit ACL’s zu regeln habe ich schon versucht.
Vielleicht habe ich hier einen Fehler gemacht, da ACL’s neu für mich sind, aber wenn ich die Ausgaben nicht falsch interpretiere, dann sollte alles so richtig sein.
Leider funktioniert der Zugriff immer noch nicht.
ich hab jetzt nicht die konkrete Lösung, aber vielleicht einen Tipp:
Ich setze über die UMC nur die nötigsten Berechtigungen (Besitzer, Gruppe) und mach dann das “Feintuning” (Berechtigungen für verschiedene Gruppen, Vererbung …) mit einem Windows-Client über den Windows-Explorer. Das ist zwar ein Bruch und man braucht zwei Tools um das zu administrieren, aber ich finde das weniger anstrengend als setfacl auf der UCS-Kommandozeile und bislang klappt das alles wunderbar.
Ich habe die erweiterten / zusätzlichen Freigabeoptionen zuerst - wie von CoffeePad beschrieben - über den Windows Explorer gesetzt.
Dann habe ich mir mit “getfacl” angeschaut, was sich an den effektiven Berechtigungen auf Linux Seite im Vergleich zu meinem direkten Versuch mit “setfacl” geändert hat.
Daraus hat sich gezeigt, das die erweiterte Gruppe zusätzlich zu dem gesetzten Leserecht ® auch noch das Recht zum Ausführen (x) benötigt.
Verzeichnisse und Dateien, welche innerhalb des Verzeichnisses erstellt wurden (über den MS Explorer) haben die korrekten Rechte zugewiesen bekommen.
Trotzdem Danke für den Hinweis @gier_do
Ich denke dieser Thread kann somit als erledigt gekennzeichnet werden.