OXAE / OXSE Installation

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#1

Nachdem die OXAE zur OXSE wurde und ich eine neue Hardware habe, habe ich
mit der OXSE Installations DVD begonnen. Installation lief durch, Update Zugang aktiviert und Updates runtergeladen. Danach habe ich mehrere Kernel zur Auswahl:

UCS, kernel 2.6.32-ucs35-amd64
UCS, kernel 2.6.32-ucs21-amd64
UCS, kernel 2.6.32-ucs11-amd64
aber nur der ucs11 bootet durch. Bei den anderen beiden bekomme ich immer waiting for root System

Ich habe die Installation zwei mal durchgeführt, vielleicht hat jemand einen Idee woran es liegen kann.

Grüße aus Berlin

Ben Sommer


Ox6ase bootet nicht nach UMC Onlineupdate
#2

Nachtrag:

Als Basissystem läuft ein aktuelles SLES11 - SP! mit Xen Kernel
ASE habe ich als Vollvirtualisierung mit folgender Hardwareeinstellung:

500GB IDE HD
3072GB Ram
2 Kerne
Vesa Grafik

installiert, damit läuft es ohne Probleme, bis auf die neuen Kernelversionen

UCS, kernel 2.6.32-ucs35-amd64
UCS, kernel 2.6.32-ucs21-amd64

diese bleiben nach anfänglichem Starten mit waiting for root filesystem stehen.
Das root fs liegt auf /dev/sda3
Kann ich irgendwo sehen, wie sich der Inhalt der initrd verändert hat, ob ggf. Treiber fehlen oder wird immer die gleiche Basis für die initrd genommen?

Vielleicht helfen diese Angaben jetzt etwas weiter :slight_smile: Dieses Problem hindert mich im Moment daran aus der Ferne bei Kunden die Updates durchzuführen, da der Rechner dan eventuell nicht mehr startet. Diese sind aber real in Hardware vorhanden :slight_smile:

Gruß Ben


#3

So ich habe eine Lösung gefunden. Bei den genannten Kernel Versionen ändert sich das root device. Es ist nicht mehr /dev/sda3, sondern wird zu /dev/xvda3.
Damit bootet der 2.6.32-ucs35-amd64 und 2.6.32-ucs21-amd64 Kernel durch. Jetzt kann ich beruhigt weiter einrichten.

Gruß Ben


#4

Hallo,

zur Erläuterung:

Der neueren Kernel bringen Kernel-Module zur Paravirtualisierung unter XEN mit, wodurch der Festplattendurchsatz optimiert wird, sich aber leider auch die Devicenamen von z.B. sda auf xvda verschieben.

Das Problem sollte sich wie folgt lösen lassen:

  1. mit einem der älteren, funktionierenden Kernel booten

  2. die UCR-Variable grub/root entsprechend anpassen (/dev/sdaX ==> /dev/xvdaX, /dev/sdb ==> /dev/xvdbX, …):

[code]# ucr get grub/root
/dev/sda3

ucr set grub/root=/dev/xvda3

[/code]

  1. Anpassung des Parameters “root=” (falls vorhanden) in der Variable grub/append:

[code]# ucr get grub/append
root2fstype=ext3 root=/dev/sda3 nosplash

ucr set grub/append=“root2fstype=ext3 root=/dev/xvda3 nosplash”

[/code]

  1. In der Datei /etc/fstab ebenfalls /dev/sda durch /dev/xvda, … ersetzend (unter Beibehaltung der Partitionsnummer).

  2. reboot mit einem der neueren Kernel

Die Anpassungen an den UCR Variablen können selbstverständlich auch über die UMC erfolgen.

Es sollte dabei beachtet werden, dass dann je nach Konfiguration von fstab und UCR-Variable nur die neueren oder nur die etwas älteren Kernel funktionieren.

Mit freundlichen Grüßen
Janis Meybohm