Kolab cyrus Failover

german

#1

Hallo,

wie baut man denn idealerweise einen Backupserver so auf, daß man im Fall der Fälle noch an die Mails kommt?
Ich denke mir so: Auf den Backupserver folgendes ausführen:

univention-add-app kolab
univention-install kolab-imap

Die Datenübernahme geschieht dann regelmäßig gemäß der Anleitung im Wiki.

Spricht was gegen diese Vorgehensweise?


#2

Hallo,

Im Moment hab ich nur theoretische Überlegungen dazu.
Zumindest bei Kolab Enterprise 13 hat das Paket kolab-imap eine Abhängigkeit zu kolab-ucs. Unter Umständen werden Sie nur cyrus-imapd installieren können.

Ich muß allerdings gestehen, dass ich im Moment noch nicht ganz verstehe, wie man bei der angegebenen Anleitung den Failover-Server wirklich so aktiviert, dass alle Komponenten und die Anwender mitbekommen, dass die IMAP-Daten jetzt auf einem anderen System liegen.

Die beschriebenen rsync-Mechanismen sehen auf jeden Fall sinnvoll aus. In Abhängigkeit der wiederherzustellenden Datenmenge und des Ihnen für die Wiederherstellung der Dienstes zur Verfügung stehenden Zeitraums könnte man sich ggf. auf ein regelmäßiges rsync auf ein System ohne Mailkomponente beschränken. Oder eben die Prozedur soweit erweitern, dass man testet, wie auf ein anderes Backend umgeschaltet werden kann.

Viele Grüße,
Dirk Ahrnke


#3

Hallo,

die einzige Anforderung, die ich bei der Sache habe, ist neben der Sicherung, daß im Worstcase ein ZUgriff auf die Mails noch möglich ist. Eine automatisierte Umleitung aufs Backup ist nicht erforderlich. Daher die Idee einfach die IMAP-Komponente auf dem Backupserver zu installieren, die aber nur bei Bedarf manuell gestartet werden würde. Der Begriff Failover ist daher wohl etwas unglücklich gewählt.