Clientverwaltung: Flash Player installieren u.a

german

#1

Hallo Forum,

der große Vorteil von UCS gegenüber Samba3-Servern (die wir bislang genutzt hatten) ist ja die Active-Directory-Funktionalität. Nun stelle ich fest, dass man nunmehr das Papierkorb-Symbol bei allen Clients einheitlich ausblenden oder auf fast magische Weise den Lautstärkeregler verschwinden lassen kann.

Oder mit anderen Worten: man kann offenbar eine Menge Kram konfigurieren, den kein Mensch braucht - aber die zentrale Installation des Flash Players scheint ebensowenig vorgesehen zu sein wie die kanzleiweite Konfiguration des Vorlagenverzeichnisses von OpenOffice.

Jetzt ist es so, dass bei uns noch nicht einmal die Sache mit dem Papierkorbsymbol funktioniert - das lässt sich zwar auf einem Client in der Gruppenrichtlinienverwaltung einrichten, wie im UCS-Wiki beschrieben, wird aber auf den anderen Clients nicht übernommen. Aber gut, das kriegen wir irgendwie bestimmt noch gefummelt.

Die Frage ist aber, ob sich das lohnt. Das ist nämlich nur der Fall, wenn sich auch die wirklich wichtigen Sachen regeln lassen, die im Alltag völlig unnützen Zeitaufwand verursachen. Und das ist nun einmal die Aktualisierung von Software, die alle zwei Tage irgendwelche Sicherheitslücken aufweist, die gestopft werden: Flash, Browser, Office-Pakete und so weiter.

Und was die Konfiguration des Systems angeht: im Firefox das Kanzlei-Wiki als Startseite einrichten, überall ein Bookmark auf die wisemapping-Installation anlegen, die Mastervorlage für OpenOffice einheitlich zuweisen - das wär doch mal was. Das Papierkorb-Symbol ist mir weitgehend egal.

Habe ich hier völlig abwegige Vorstellungen? Ich dachte, dass das der Sinn des Ganzen sei.

Ich hab mich schon ein wenig schlau gemacht, aber das sah alles nach großem Gefummel aus - das kann doch eigentlich nicht sein, oder? Gibt es da keine Möglichkeit, die auch für einen IT-interessierten Rechtsanwalt umsetzbar ist, der nebenbei noch eine Kanzlei führen und ein paar Mandanten beraten will?

Über ein wenig Aufklärung (auch im Sinne von: wo liest man sowas nach?) werde ich mich freuen, vielen Dank!

C. Franz


#2

Hallo,

tja, so ist das mit den Beispielen. “Hallo Welt” wird auch seit Jahrzehnten in jedem Buch über Programmierung demonstriert, hat aber letztendlich doch nur begrenzten Nutzwert.

Mit den durch Samba 4 möglichen Gruppenrichtlinien kann man sicher schon einiges an den Windows-Clients regulieren. Generelle Informationen dazu werden Sie aber eher in der einschlägigen Windows-Dokumentation wie z.B. TechNet oder auch Gruppenrichtlinien finden.

Bei den konkret angesprochenen Aufgabenstellungen muß man auch mit Gruppenrichtlinien entweder tief in die Trickkiste (schönes Beispiel: Softwarezuweisung - Software im Unternehmen verteilen) oder zu anderen Werkzeugen, wie z.B. einer richtigen Softwareverteilung greifen. Das wäre allerdings in reinen Windows-Umgebungen auch nicht anders.

Im UCS-Kontext wird für die Softwareverteilung sehr oft auf OPSI verwiesen.

Viele Grüße,
Dirk Ahrnke


#3

Hallo Herr Ahrnke,

danke für Ihre Antwort - wie es scheint, waren meine Vorstellungen dann doch ein wenig naiv. Schade, wäre ja auch zu schön gewesen. Also weiterhin Turnschuhnetzwerk - OPSI dürfte sich bei gerade einmal 10 Clients kaum lohnen.

Wie gesagt: trotzdem danke; ich bin ein wenig schlauer.

Mit freundlichem Gruß aus dem zerrupften Düsseldorf

C. Franz